J.R. Grigulevič: Der Vatikan im Zeichen des Antikommunismus.

„Die Päpste des XX. Jahrhunderts“ – Damals wie heute die Denkweise hat sich nicht geändert!

Sascha's Welt

J-R-Grigulevic+Die-Päpste-des-XX-JahrhundertsSeit langem ist bekannt, daß die katholische Kirche, angeführt durch den Vatikan und seine Päpste, seit Jahrhunderten ein brutales Regime der Unterdrückung und Verblödung der Volksmassen betreibt. Nicht nur die Toten sämtlicher Kreuzzüge, die Ermordeten der Inquisition, die Verfolgten und Ausgebeuteten in allen Regionen der Welt gehen auf das Verbrechenskonto der katholischen Kirche. Während der Nazizeit stellte sich der Vatikan auf die Seite des Faschismus und verhalf nach der Zerschlagung Hitlerdeutschlands Nazi- und Kriegsverbrechern über die sogenannte „Rattenlinie“ zur Flucht nach Südamerika. Antikommunismus gehörte stets zum Grundmuster der katholischen Kirche. Alles zum „Seelenheil“ der Gläubigen! In zynischer Weise wird heute auch noch aus Wohltätigkeit Kapital geschlagen. Darüber schrieb auch der sowjetische Autor Josif Romualdowitsch Grigulewitsch. 1976 erschien in der Sowjetunion sein vielbeachtetes Buch über die Geschichte der katholischen Inquisition und 1984 schrieb er über die Päpste des 20. Jahrhunderts…

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Das Gespenst der DDR – oder die Angst vor der (N)ostalgie…

Sascha's Welt

0_7a819_be8896b_XLAch, ihr armen, dummen Schweine! Da wollt ihr nun Archivbestände durchwühlen, um die DDR zu erforschen, wollt „Zeitzeugen“ befragen, um die „zweite deutsche Diktatur“ zu ergründen, damit später einmal die Lehrer im Unterricht die DDR „häufiger thematisieren“ können. Wie dumm, wie lächerlich! Was soll dabei herauskommen? Daß die DDR ein „Unrechtsstaat“ war? Natürlich – was denn sonst! Und daß es zum Kapitalismus, in dem wir heute leben, keine Alternative gibt? Na, selbstverständlich. Alle Dummen werden das verstehen! Und diejenigen, die die DDR nie kennengelernt haben, werden aufatmen und werden sagen: „Das haben wir ja immer gewußt!“ – Doch nun wollen wir endlich einmal richtigstellen, was hier verkehrt läuft:

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Es gibt keine Kinder mehr…

Sascha's Welt

142314_5_trinixy_ru…in Rußland. Zumindest scheint es so! Kinderferienlager werden jetzt wohl nicht mehr gebraucht. Aber eines wissen wir ganz genau: Die Sowjetunion war ein Leseland, und die Kinder waren gebildet. Davon konnten wir uns immer wieder überzeugen. Doch seit es auch in Rußland den Kapitalismus gibt, hat sich das geändert. Da wurden Kinderheime und Ferienlager abgeschafft, Bibliotheken und Spielplätze verfielen, Dorfschulen wurden geschlossen. Für Bildung und Erziehung sind die Eltern nunmehr selbst verantwortlich, was die Kinder in ihrer Freizeit tun, bleibt den Eltern überlassen. Das kostet natürlich alles viel Geld – und dafür ist keines vorhanden. Sehen wir uns an, wie so ein verlassenes Kinderferienlager heute aussieht.

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Zeitz: Glückliche Kindheit und Jugendzeit in der DDR – in Schwarzweiß

Eine glückliche Kindheit

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zeitz01                                                                                                Kinder spielen im Neubaugebiet

Dies ist eine Hommage auf eine sozialistische Kleinstadt im Süden der DDR, unweit von Leipzig, gelegen am Rande der sächsisch-thüringischen Hochebene.  Eine Stadt, die heute verarmt und entleert, unbedeutend und langweilig erscheint. Nur weniges erinnert noch an den Charme des einstigen belebten und wachsenden Industriestädtchens, an die Aufbruchstimmung eines vom Faschismus befreiten Landes, an die vielen fröhlichen Schulkinder, die mittags lärmend und lachend aus den Schulen nach Hause zogen, an die unzähligen Läden, Geschäfte und kleinen Kneipen in der Stadt, an die vielen Arbeiter, die nach Schichtschluß aus ihren Betrieben heimkehrten. Erwerbslosigkeit und soziale Not waren Fremdwörter für uns. Heute dagegen sieht man leerstehende Häuser, Brachflächen und Industrieruinen neben aufwendig restaurierten Villen und Verwaltungsgebäuden. Jeder fünfte ist erwerbslos Die Kinderarmut ist sehr hoch. Ein paar Rentner erledigen ihre Besorgungen – eine veramte Stadt, wie viele andere im Osten Deutschlands…

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Das neue Terror-Jahr 2017?

Netanyahu zündelt, Trump bläst ins Feuer

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Autor: U. Gellermann
Datum: 29. Dezember 2016

Das Jahr neigte sich seinem Ende zu, da zeichneten die internationalen TV-Stationen den ersten Teil einer grausigen Harlekinade auf.
In einer Versammlung der Vereinten Nationen hielt der israelische UN-Botschafter Danny Danon eine Bibel in die Kameras und erregte sich: „Diese Buch enthält 3.000 Jahre jüdischer Geschichte in Israel, und niemand wird dieses Faktum ändern!“
Gezielt war die Äußerung auf eine Resolution des UN-Sicherheitsrates zur Verurteilung israelischer Siedlungspolitik im Palästinenserland. Und die Bibel, ein Traktat des Glaubens, nicht des Wissens, sollte die israelischen Gebietsansprüche auf „Judäa und Samaria“, also auf das Westjordanland, beweisen.
Klar, und die Welt wurde in nur sechs Tagen vom HERRN persönlich geschnitzt.

Doch der Akt historisierenden Größenwahns wurde vom israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanyahu flugs weiter aufgeblasen: Der Herr über eine Acht-Millionen-Bevölkerung richtete sich zu seiner vollen Größe auf und bestellte umgehend die Botschafter jener Länder zur Strafe ins israelische Außenministerium ein, die für die Anti-Siedlungsbau-Resolution gestimmt hatten. Und den Botschafter der USA, die gewagt hatten die Resolution nur mit einer Enthaltung zu kommentieren statt sie, wie Israel das gewohnt war, mit einem Veto zu verhindern, knöpfte sich Netanyahu persönlich vor. Soweit die Harlekinade.

Doch der Hanswursterei grausiger Teil folgte sogleich: Der künftige Präsident der USA, Donald Trump, kommentierte die UN-Resolution mit diesem misstönenden Twittern: „Nach dem 20. Januar wird es anders sein.“
Klar, was soll schon so eine blöde UN-Resolution. Wenn Donald der Mächtige als US-Präsident inthronisiert worden ist, dann gelten andere Regeln. Dann wird die UN-Resolution aber revidiert.
Denn, so Trump weiter: „Die Vereinten Nationen haben solch großes Potenzial, aber momentan sind sie nur ein Club, wo sich Leute treffen, unterhalten und vergnügen können. So traurig!“.
Trump soll offenkundig der Riese sein, auf dessen Schultern der Zwerg Netanyahu sitzt und den Nahen Osten unsicher macht.

Trump, glaubt man seinen Wahlkampfäußerungen, will Jerusalem als „ungeteilte“ Hauptstadt Israels anerkennen. Das hat er vor dem American Israel Public Affairs Committee verkündet, der wichtigsten pro-israelischen Lobby-Organisation in den USA. Dass die Nachbarn Israels, dass die islamisch geprägten Staaten solche Töne als Kampfansage begreifen müssen, das will oder kann Trump offenkundig nicht begreifen. Auch von der al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg in der Jerusalemer Altstadt hat der Mann wahrscheinlich nie gehört. Sie gilt als eine der wichtigsten Heiligtümer des Islam. Wer sie dem jüdischen Gottesstaat einverleiben will, der kann auch gleich Bomben in die Gegend werfen: So facht man Terrorismus an.

Auch den nächsten Brandsatz hat Trump schon angekündigt, als er dem Iran-Atomabkommen eine Absage erteilte: Die Übereinkunft sei „einer der schlimmsten Deals in der Geschichte“.
Sollte Trump seine Ankündigung wahr machen, wird die militärische Konfrontation Israels mit dem Iran wieder neue Nahrung bekommen.
Die israelische Atommacht ist darauf gut vorbereitet: Das International Institute for Strategic Studies vermutete 200 atomare Sprengköpfe in den Händen des israelischen Größenwahns.
Vom Persischen Golf aus können sie von den geschenkten deutschen U-Booten der Dolphin-Klasse jederzeit zum Einsatz gegen den Iran gebracht werden.


Aber einen US-Präsidenten, der noch kurz vor Weihnachten die Welt mit dieser Meldung beschenkte: „Die USA müssen ihre nuklearen Fähigkeiten erheblich verstärken, bis die Welt in Sachen Atomwaffen zur Vernunft kommt“, den mag das alles nicht sonderlich kümmern.

Während Netanyahu zündelt und Trump ins Feuer bläst, fuchtelt die Berliner Regierung hektisch mit neuen Sicherheitsgesetzen zur Eindämmung des Terrors herum.
Dass eine Eindämmung des Terrorismus dauerhaft nur durch eine Änderung der Außenpolitik zu erreichen ist, scheint der Bundesregierung nicht in den Sinn zu kommen. Erst Anfang Dezember musste Finanzminister Schäuble, unter Bezugnahme auf eine Äußerung von Bundeskanzlerin Angela Merkel, auf dem Jüdischen Gemeindetag in Berlin erneut bekräftigen: „Das Existenzrecht Israels ist Teil der deutschen Staatsräson“.
Die Existenz eines Staates zu bekräftigen, der seine Grenzen nicht festlegen sondern ausdehnen will, der seine Grenzen nicht aus dem Völkerrecht sondern aus der Bibel erklärt, das fördert Terror statt ihn zu verhindern.

So wird denn der englische Komiker Freddie Frinton am Vorabend des neuen Jahres in den deutschen Fernsehhaushalten zu Recht fragen müssen: „The same procedure as last year?“ Und Miss Sophie wird unerschütterlich sagen dürfen: „The same procedure as every year“