Nord-Korea

Viele Jahre lang war Korea der Aggression seitens äußerer Mächte ausgesetzt. Zu den Hauptaggressoren gehörten die USA und Japan. Übereinstimmend mit dem Katsura-Taft-Abkommen fabrizierte Japan unter aktiven Einflußnahme und mit Unterstützung der USA in November 1905 gewaltsam den „5-Punkte-Vertrag von Yls“, durch den der koreanischen feudalen Regierung jegliche politischen und diplomatischen Rechte entzogen wurden, und in August 1910 wurde Korea durch Japan annektiert.

PRESSE-ERKLÄRUNG

der Botschaft der Koreanischen Volksdemokratischen Republik (KVDR)

in der Russischen Föderation vom März 2016

nordkoreaI. Der wahre Charakter der US-amerikanischen
Gesellschaft

Die amerikanischen Politikaster bezeichnen ihr Land oft als „Gesellschaft der Gleichberechtigung aller Menschen“, als „Wohlstandsstaat“, als „Beispiel für Freiheit und Demokratie“. Man fragt sich: Ist das richtig?

Ein Land der Weltrekorde

Jedesmal, wenn in den USA Wahlen durchgeführt werden, wird ein neuer Rekord erreicht. Die Wahlkampagne in den USA ist nichts anderes, als ein Wettbewerb, bei dem es ums Geld geht. Wer mehr Geld zusammenbringt  – davon hängt der Ausgang der Wahlen ab. In den Jahren 2000 und 2004 während der Kampagne zu den Präsidentschaftswahlen wurde der Kandidat der Republikanischen Partei nur deshalb gewählt, weil er die größte Geldsumme zusammengetragen hatte. Bei den Präsidentschaftswahlen 2008, wo Obama als Kandidat der Demokratischen Partei gewählt wurde, überstieg die Summe  für die Wahlkampagne noch den Rekord von 640 Mio. US-Dollar. Bei den Präsidentschaftswahlen 2012 hat der jetzige Machthaber, der etwa 1 Mrd. Dollar verschwendete, einen neuen Weltrekord aufgestellt und damit erneut das Amt des Präsidenten übernommen. Und die Menschen der Welt werfen den Präsidentschaftswahlen und die Wahlen zum USA-Kongreß vor, sie seien nicht so sehr ein „Wettbewerb der politischen Programme, sondern vielmehr ein Wettbewerb der Geldverschwendung“, ein „Spiel ums Geld“. Nicht zufällig gibt es die Ironie: in den USA macht man für Knete die Ente im Sumpf oder den Lieblings-Hund zum Präsidenten oder zum Kongreßabgeordneten.

Expandierende Staatskredite

Die Summe der Staatskredite der USA nimmt ständig zu, wie ein ins Rollen gebrachter Schneeball. Die Staatskredite sind heute juristisch begrenzt auf 18 Trillionen und 113 Milliarden Dollar. Es muß auch erwähnt werden, daß die Staatskredite der USA 2011 noch 14 Trillionen Dollar betrugen. Es zeigt sich, daß der Kreditrahmen um 4 Trillionen Dollar erweitert wurde. Seit 1970 haben die USA 17 Male eine politische Krise erlebt, da die Regierung nicht ihr Einverständnis zu Erweiterung des Kreditrahmens gab.

Während der Amtszeit Clintons stellte die Regierung 21 Tage lang ihre Arbeit ein, was ein großes Chaos hervorrief. 2013 wurde der Haushaltsplan für das neue Jahr nicht angenommen wegen des erbitterten Streits zwischen beiden Parteien – den Demokraten und den Republikanern. Die Finanzierung wurde gekürzt und die föderale Regierung war mehr als einen halben Monat lang nicht arbeitsfähig. Die Türen der nationalen Behörde für Luft- und Raumfahrt (NASA), die Finanzämter, Nationalparks und Museen blieben geschlossen. Nicht wenige Angestellte der föderalen Regierung wurden entlassen. Sogar Staatsbesuche des Präsidenten wurden abgesagt. Die Unterbrechung der Tätigkeit der Regierung hat die wirtschaftliche Schäden in Höhe von etwa 24 Mrd. Dollars verursacht.

Der Waffenfanatismus in den USA

Heute werden die USA von einer neuen Unkultur, dem „Waffenfanatismus“ überschwemmt. Bei den Verbrechen durch Schußwaffengebrauch nehmen die USA die erste Stelle in der Welt ein. Und Präsident Obama mußte eingestehen, daß die Kriminalität durch Schußwaffengebrauch in seinem Land einen kollektiven Charakter angenommen hat, wie er nirgends auf der Welt zu finden ist. Nach Angaben von Untersuchungen starben im vorigen Jahr ca. 13.286 Menschen durch Waffengewalt. Das sind im Vergleich zum Vorjahr 711 Menschen mehr. Zählt man die Toten des Bürgerkriegs, des spanisch-amerikanischen Kriegs aus der Geschichte Nordamerikas, die Toten des ersten und zweiten Weltkriegs und derjenigen vieler anderer Kriege zusammen, so kommt man auf eine Anzahl von 1,2 Millionen Toten US-Amerikanern. Doch die Zahl der durch kriminellen Schußwaffengebrauch in Friedenszeiten umgekommenen US-Amerikaner beträgt heute 1,4 Millionen Menschen, was die Zahl der Toten aller jener Kriege bei weitem übertrifft.

Die Reichen werden reicher und die Armen werden immer ärmer

Vor kurzem erschien auf der US-amerikanischen Webseite „Truthdig“ ein Artikel, in dem berichtet wurde, daß in der amerikanischen Gesellschaft die Erscheinung, daß die „Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer“ werden einen neuen Höhepunkt erreicht hat, und daß die Mehrheit der Menschen wegen der Rassendiskriminierung in  Verzweiflung und Pessimismus verfallen und für sich den Weg des Selbstmords wählen. In den USA haben die 20 Reichsten ein viel größeres Vermögen, als 152 Millionen Menschen, die in 57 Millionen Haushalten leben. Dieser Erscheinung in der amerikanischen Gesellschaft liegt die Apartheid zugrunde. Das Eigentum der wohlhabendesten 100 Familien übersteigt das gesamte Eigentum aller Amerikaner afrikanischer Herkunft. In jedem Jahr nehmen aus finanziellen Gründen etwa 200.000 Menschen das Leben. Die Webseite stellte außerdem fest, daß diese Tatsache nur die Sptze des Eisbergs ist. Da fragt man sich: Ist es denn wirklich wahr, was die amerikanischen Politikaster über ihr Land verbreiten, daß es „eine Gesellschaft der Gleichberechtigung aller Menschen“, „ein Staat des Wohlstands“, „ein Vorbild für die freien Welt“ ist?

 

II. Die zynischen Provokationen der USA

Die USA und das südkoreanische Marionetten-Regime, zeigen sich erschrocken über die ungestüm wachsende Macht der Pektussaner Atommacht, sie treiben die Situation mit unheilverkündenden Provokationen bis an den Rand einer Explosion. Die Feinde der KVDR, die auf dem gesamten Gebiet von Südkorea das bisher größte gemeinsame Militärmanöver “Key Resolve“ und „Foal Eagle16“ in der Geschichte entfalteten, haben mit dem sogenannten „Zweiten Teil des offensiven Militärmanövers“ begonnen, dessen Hauptinhalt eine Übung zum Einmarsch tief ins „strategisch wichtige Territorium“ der KVDR ist. Es ist unverantwortlich, wenn die Feinde unseres Landes öffentlich erklären, daß es für die Verhinderung unserer nuklearen Bewaffnung keine andere Methode gibt, als die Durchführung solcher Kriegsmanöver, wie die „Operation zur Liquidierung der Führung“. Ein solches Rowdytum der Feinde der KVDR ist eine äußerst gefährliche und unberechenbare Provokation, die sich gegen unser hohes und heiliges Ansehen richtet und einer offenen Kriegserklärung gleichkommt. In Zusammenhang mit dieser außerordentlich ernsten Situation erklären die Regierung, die politischen Parteien und gesellschaftlichen Organisationen der KVDR das folgende:

Die staatlichen Gesetze der KVDR erlauben eine präventive Vernichtung aller Länder und Objekte, die sich unmittelbar oder mittelbar unter Ausnutzung aller Machtmittel, einschließlich nuklearer Machtmittel, an der Bedrohung unserer höchsten Würde beteiligen. Wenn feindliche Kräfte es wagen sollten, auch nur das geringste Anzeichen einer Angriffsoperation vorzuführen, wird unsere Armee ohne Zögern einen Präventivschlag ausführen, und unser Volk wird im gemeinsamen Kampf zur Vernichtung der Feinde auf der Erde, zu Wasser und in der Luft aufstehen.

Wenn die USA meinen, daß ihre schändlichen und zynischen Kriegseinsätze, die sie im Irak und in Afghanistan erprobt haben, auch in Bezug auf die KVDR ein solches Ergebnis bringen können, so kann man das nicht anders als ein selbstmörderisches Rowdytum nennen. So wie die Erde nicht ohne Sonne existieren kann, kann auch Korea und die Welt nicht ohne unsere Führung sein. Unser Volk, das in einer Hand Hammer und Sichel hält, wird in der anderem Hand die tödlichen Waffen halten und wird nach einem glänzenden Sieg streben, um in einem 70tägigen Kampf das Rowdytum der unheilverkündenden Feinde schonungslos zu zerschlagen und seine höchste Würde zu verteidigen.

 

III. Die KVDR als Wächter über Gerechtigkeit und Frieden

Vor mehr als 80 Jahren, am 25. April 1932 wurde die Koreanische Volksarmee gegründet. Nach ihrer Gründung stand sie und steht bis heute an führender Stelle in der antiimerialistischen militärischen Front und verteidigte sicher die Gerechtigkeit und den Frieden in der Welt.

Die Waffen der Gerechtigkeit

Die Кoreanische Revolutionäre Volksarmee (die Vorgängerin der Koreanischen Volksarmee) hatte es während der Befreiungskämpfe Koreas, in der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts, nachdem sie die japanische Militärokkupation (1905-1945) überwunden hatte, nach langen Kämpfen und blutigen Schlachten endlich am 15. August 1945 geschafft, die Aggressoren zu zerschlagen und die historische Sache der Befreiung Koreas zu vollenden. Die Koreanische Volksarmee hat sich nach der Befreiung zu einer entschlossenen, gefestigten, regulären  Streitkraft entwickelt. Sie hat im koreanischen Krieg (1950 – 1953) den bewaffneten Überfall von 16 Ländern, die angeführt wurden von den USA, ehrenhaft die Souveränität und Würde der Heimat geschützt. Und nach dem Krieg hat die Koreanische Volksarmee alle endlosen Militärprovokationen der USA auf Schritt und Tritt vereitelt und der Welt gezeigt, wie die Gerechtigkeit verteidigt werden muß.

In Januar 1968 haben Seeleute der Koreanischen Volksarmee das bewaffnete USA-Spionageschiff „Pueblo“, das in Territorialgewässer der KVDR eingedrungen war, aufgebracht. Die USA haben darauhin die Meere um die koreanischen Halbinsel mit nuklearen Flugzeugträgern und anderen großen Streitkräfte-Kontingenten bedroht, um die KVDR zu erpressen, entweder das Spionageschiff „Pueblo“ freizugeben oder es wird eine „Vergeltung“ geben. Die KVDR hat darauf mit einer Erklärung geantwortet: „Auf die ‘Vergeltung’ folgt eine Vergeltung, auf den totalen Krieg folgt der totale Krieg“. Danach haben die USA vor der unerschütterlichen Bereitschaft der KVDR, die Gerechtigkeit zu verteidigen, den Schwanz eingezogen und mußten eine Erklärung unterschreiben, in der sie versprachen, die KVDR nicht zu überfallen. Im April 1969, als die Tinte dieser Erklärung noch nicht trocken war, drang das große USA-Spionageflugzeug „EU-121“ in den Luftraum der KVDR ein. Piloten der Koranoschen Volksarmee haben es daraufhin abgeschossen. Während eines Zwischenfalls in Pchanmuntschom (im August 1976) haben Volksarmisten entschlossen amerikanische Offiziere bestraft, die provokatorische Handlungen an der militärischen Demarkationslinie begingen. In Dezember 1994 wurde ein US-amerikanischer Hubschrauber, der den Luftraum der KVDR verletzte, mit einem Schuß von einem Soldaten der Koreanischen Volksarmee abgeschossen.

Die Koreanische Volksarmee verteidigt entschlossen die Gerechtigkeit

Ende vergangenes Jahrhunderts, als die Armeen verschiedener Länder bei den tragischen Ereignissen der Zerstörung des sozialistischen Aufbaues in den Ländern tatenlos zusahen, haben koreanische Volksarmisten die sozialistische Heimat vor den Angriffen aller Arten antisozialistischer Kräfte, die von den USA angeführt wurden, sicher geschützt. Im April 2012, als die KVDR den Start eines künstlichen Satelliten bekanntgaben, lärmten der USA laut über dessen „Abfangen“, den sie für den „Start einer Rakete großer Reichweite“ ausgaben. Die Koreanische Volksarmee hat darauf mit äußerster Entschlossenheit geantwortet: Wenn die USA es wagen werden, es auf eine Provokation ankommen zu lassen, werden nicht nur der Herd der Provokation, sondern auch der kontinentale Teil der USA und die Militärstützpunkte der amerikanischen Truppen im Ausland unverzüglich in ein Flammmenmeer verwandelt. Vor diesem Hintergrund zum Schutz der Gerechtigkeit wurden die Gewalt und die Willkür der USA in Stücke geschlagen. «Auf einen atomaren oder anderen Raketenangriff der USA erfolgt unmittelbar ein atomarer oder ein anderer rechtmäßiger Raketenangriff, auf eine Provokation erfolgt unverzüglich ein adäquate Gegenangriff, auf einen Aggressionskrieg folgt ein rechtmäßiger großer Krieg zur Vereinigung der Heimat“. Immerhin versetzte die Entschlossenheit der koreanischen Volksarmee die USA, die so stolz auf ihr großes Kontingent an Streitkräften und auf ihre neueste Kampftechnik sind, ins Zittern.

Eine Zitadelle der Welt

Die koreanische Halbinsel ist eine Region des heißesten Punktes in der Welt, der Herd eines möglichen Kriegsausbruchs. Die mehr 70 Jahre andauernde Okkupation Südkoreas durch US-amerikanische Truppen und die Stationierung aller möglichen USA-Waffen für einen Atomkrieg in ganz Südkorea sind der Grund dafür, warum die Situation anhält, in der auf der Koreanischen Halbinsel jederzeit ein Krieg ausbrechen kann. Doch der Frieden blieb hier bisher erhalten. Worin besteht nun das Geheimnis? Es beruht ausnahmslos auf der militärischen Macht der Koreanischen Volksarmee, auf ihrem festen Entschluß zur Sicherung des Krieges. Das hat auch die militärische Krise auf der Koreanischen Halbinsel gezeigt, welche im August 2015 entstand. Damals haben die Militärangehörigen der Volksarmee unverzüglich ihre volle Bereitschaft zum Eintritt in den Krieg demonstriert, sie befanden sich in voller Gefechtsbereitschaft.

Die ganze Armee hatte sich auf einen unverzüglichen Einsatz vorbereitet, Raketen aller Arten und Artilleriekräfte nahmen die Feinde aufs Korn, und augenblicklich manövrierten Dutzende von U-Booten, genannt der „verborgene Schrecken“. Die US-amerikanischen und südkoreanischen Truppen waren von den adäquaten Maßnahmen der Koreanischen Volksarmee einfach erschüttert. Die militärische Verwaltung Südkoreas beklagte sich: „Wir waren erschrocken über die Bereitschaft des Nordens, den Krieg aufzunehmen“, und „die Kampfkräfte des Nordens sind wahrscheinlich bis heute noch nicht zu 100 Prozent aufgedeckt. Wir haben bisher nur Vermutungen. Das US-amerikanische Kriegsministerium mußte erkennen: der schnelle Einsatz der Kampfkräfte Koreas bis zur vollen Gefechtsbereitschaft ist eine ernste Situation. Das hatten sie in dieser Art bisher noch nicht kennengelernt.

Es gibt noch gibt es anderes Beispiel. Im Januar 2015 hat die Koreanische Volksarmee als Antwort auf die aggressiven militärischen Übungen der USA als Lehrbeispiel für alle Truppengattungen mit der Imitation eines Angriffs feindlicher Truppen auf dem Meer, sich vorstellend die amerikanische Flotille mit dem Flugzeugträger durchgeführt. Die Tiefe des Schlages, die Methoden der Gefechtsführung und die extrem genaue Manövrierfähigkeit der Waffen setzten u.a.  Militärfachleute in aller Welt in Erstaunen.

Die Offensivwaffen aller Truppengattungen der koreanischen Volksarmee vernichteten gemeinsam schonungslos das feurige Gewitter, das – bedingt durch angenommene Flugzeugträger – über die Insel hereinbrach. Damals hatten irgendwelche Massenmedien des Westens verkündet: „Die Methoden der Gefechtsführung, die hier von der KVDR vorgeführt werden, sind Methoden wie man sie zur Führung präventiver Partisanenkämpfe anwendet. Man kann diejenigen Länder in der Welt, die einen Angriff auf Flugzeugträger durchführen, an einer Hand abzählen. Doch die KVDR hat der Welt ihre Methoden der Gefechtsführung mit aller Gewissheit vorgeführt. Es hat die Theorie des absoluten Übergewichts von Flugzeugträgern, den niemand in die Schranken weist, zerstört.“ Die Militärparade im Oktober 2015, die dem 70. Jahrestag der Partei der Arbeit Koreas gewidmet war, hat der Welt erneut die mächtige militärische Kraft der Koreanischen Volksarmee demonstriert.

Gleich nach der Parade sind zusammen mit der modernen taktischen Technik die strategischen Streitkräfte, einschließlich der Raketen neuen Typs, die Raketen-Abfangkomplexe, erschienen. Das stellte, wie die  KVDR erklärte, erneut klar, daß die militär-technische Überlegenheit, deren Monopol in Händen der Imperialisten zu lagen,  aufgehört hat zu existieren und in Vergessenheit zu versinken beginnt, als Feinde die KVDR erpressten und mit der Atombombe bedrohten. Und das sind keine leeren Worte. Jeder muß begreifen, daß die Koeranische Volksarmee eine unbesiegbare Armee ist, die sogar über die Wasserstoffbombe verfügt. Solange die Koreanische Volksarmee unbesiegbar ist, kann auf der Koreanischen Halbinsel auf keine Weise ein Krieg aufflammen und der Frieden in dieser Region wird auf die ewige Zeiten gewährleistet sein.

 

IV. Auf einem guten Weg

Anfang Mai dieses Jahres wird in Pjöngjang der VII. Parteitag der Partei der Arbeit Koreas stattfinden. Sie hat seit ihrer Gründung am 10. Oktober 1945 bis heute, in über 70 Jahren, einen guten Weg zurückgelegt. Die Partei der Arbeit Koreas wurde unmittelbar nach der Befreiung Koreas von der japanischen Militärokkupation gegründet und hat als  nächste Aufgabe die antiimerialistische, antifeudale demokratische Revolution hervorgebracht. Es wurden eine Reihe demokratischer Umgestaltungen, u.a. die Bodenreform, die Nationalisierung der wichtigen Industriezweige, die Gleichberechtigung der Frauen verwirklicht. Unter ihrer Führung begann das Volk mit dem Aufbau der neuen Gesellschaft. Es wurden die regulären Streitkräfte gegründet und am 9. September 1948 wurde die KVDR gegründet. Das Gesicht Koreas hat sich aus einem ehemals rückschrittlichen, halbfeudalen Kolonialland binnen kurzer Zeit nach der Befreiung gründlich erneuert. Im Koreakrieg 1950-1953 hatten bewaffnete Aggressoren von 16 Ländern, angeführt durch die USA, die junge KVDR angegriffen, um sie in der Wiege zu zerstören. Die Partei der Arbeit Koreas hatte damals alle ihre Mitglieder und das ganze Volk zur entscheidenden Schlacht für den Schutz der Freiheit und der Unabhängigkeit der Heimat aufgerufen. Und die USA, die sich ihre „Allmacht“ in der Welt brüsteten, mußten erstmals in ihrer Geschichte eine völlige Niederlage einstecken.

Nach dem Krieg versammelte die Partei der Arbeit Koreas hinter sich das Volk zur Wiederherstellung und zum Aufbau der Grundlagen des Sozialismus. Sie verkündete die Hauptlinie des wirtschaftlichen Aufbaus, die auf die vorrangige Entwicklung der Schwerindustrie bei gleichzeitiger Entwicklung der Leichtindustrie und der Landwirtschaft und richtete ihre Arbeit auf deren Verwirklichung im Alltag. Unter Führung der Partei wurde innerhalb einer kurzen Frist die Kollektivierung der Landwirtschaft, die sozialistische Umgestaltung der einheimischen Privatindustrie und des kapitalistischen Handels und der Industrie verwirklicht, und in August 1958 war der sozialistisch Aufbau erfolgreich vollendet. Unmittelbar danach erfolgte ein großer allgemeiner, revolutionärer Aufschwung, der mit der Tschollim-Bewegung verbunden ist, was zu historischen Veränderungen führte und das Landes innerhalb von nur 14 Jahren zu einem sozialistischen Industrieland machte.

Aufgrund der erreichten Erfolge der 1970er Jahre orientierte die Partei der Arbeit Koreas auf ein neues, hohes Stadium  der drei Revolutionen – der ideologischen, der technischen und der kulturellen –, um den vollständigen Sieg des Sozialismus zu erreichen. Im Lichte der drei Revolutionen begann in Korea eine Blütezeit in allen Sphären des Lebens, in der Politik, der Wirtschaft, der Kultur u.a.. 1974 wurde das Steuersystem vollständig aufgehoben, und Korea wurde das erste steuerfreie Land. Und von 1975 an wurde in Korea die allgemeine 11jährige kostenlose, obligatorische Schulbildung mit dem höchsten Niveaus in der Welt eingeführt.

Mit Beginn der 1980er Jahre stand vor der Partei eine riesige Aufgabe. Sie hatte die Hauptaufgabe des sozialistischen Aufbaus der Wirtschaft und die 10 perspektivischen Kennziffern zu erfüllen, die vom VI. Parteitag geplant worden waren. Wenn diese Aufgabe erfüllt worden wäre, hätte Korea in die Reihe der wirtschaftlich führenden Länder aufrücken können. Die Sache verhielt sich jedoch anders. Von der Mitte der 1980er Jahre an trafen die Partei der Arbeit Koreas unerwartete Ereignisse. Der Wirbel um „Reformen“, die „Perestrojka“, zerstörte in verschiedenen Ländern den Sozialismus.

Die vereinten Kräfte des Imperialismus nutzten die Gelegenheit und richteten nun auch auf die KVDR antisozialistische Angriffe, um das Land zu Ersticken. Während dieser Zeit starb der Präsident Kim Ir Sen (1912- 1994), der Gründer der Partei der Arbeit Koreas. Und dann – wie es heißt: „Ein Unglück kommt selten allein“ – erlitt Korea auch einige bis jetzt beispiellose Naturkatastrophen. Das war für die Partei der Arbeit Koreas eine bisher ungekannte, äußerst grausame Prüfung. Jedoch erfüllten die Koreaner, die mit Kim Jong Il einheitlich verbunden sind, unter Leitung der Partei der Arbeit Koreas, allseitig die Songun-Politik zu, Schutz des Sozialismus. Unter Führung der Partei hat das koreanische Volk in dieser äußerst schwierigen Lage nicht nur den Sozialismus verteidigt, sondern auch noch die Voraussetzung für den Aufbau eines starken und blühenden Staates geschaffen.

Im August 1998 startete zum Erstaunen der Welt erfolgreich der erste Koreanische Satellit „Kwanmunson-1“ aus hundertprozentig einheimischer Produktion. Es war ein feierlicher Paukenschlag, der vom Beginn des Aufbaus eines starken und blühenden sozialistischen Staates kündete.

Das koreanische Volk hat unter Führung der Partei der Arbeit Koreas bei Aufbau einen starken und blühenden sozialistischen Staates beeindruckende Erfolge erreicht, wie der Aufschwung in der Industrie, die Vergrößerung der landwirtschaftlichen Produktion, die Erweiterung der Flurbereinigung, die Entwicklung der Wissenschaft und der Technik u.a.. In April 2009 startete „Kwanmunson-2“ in den Kosmos, und im Dezember 2012 „Kwanmunson-3“. Die KVDR konnte ihren Status als politische und militärisch Macht festigen, und ist nun auch in der Weltraumfahrt zu einem starken Staat geworden.

Heute schreitet die Partei der Arbeit Koreas unter Leitung ihres Ersten Sekretärs, des verehrten Kim Tschen Yn, vom mächtigen voran auf dem Weg zu einem ökonomisch starken, zivilisierten sozialistischen Staat. Die Modernisierung vieler Unternehmen wird vorangetrieben, überall wachsen im Land bemerkenswerte Einrichtungen für das kulturelle und emotionale Leben des Volkes empor, wie die Pilze nach dem Regen. Im Januar dieses Jahres wurde erfolgreich der Test einer Wasserstoffbombe durchgeführt, und im Februar startete die Raumstation „Kwanmunson-2“ für die Beobachtung der Erde in den Kosmos, was der Welt wieder einmal die staatliche Macht der KVDR demonstrierte. Der bevorstehende VII. Parteitag der Partei der Arbeit Koreas wird in dieser Situation einen neuen, klaren Plan für den Aufbau eines starken und blühenden sozialistischen Staates vorzeichnen.

 

V. Man muß die KVDR genau verstehen

Nach dem Test der Wasserstoffbombe in der KVDR zu Anfang dieses Jahres begannen die USA und ihrer Satellitenmächte wie tollwütig zu toben. Die KVDR sei, ihren Worten nach, eine Bedrohung für den Frieden und die Stabilität auf unserem Planeten, ein Verbrecher-Staat, den man sanktionieren sollte. Doch ist das tatsächlich so?

Korea unter ständiger Bedrohung durch Aggression und Krieg

Viele Jahre lang war Korea der Aggression seitens äußerer Mächte ausgesetzt. Zu den Hauptaggressoren gehörten die USA und Japan. Übereinstimmend mit dem Katsura-Taft-Abkommen fabrizierte Japan unter aktiven Einflußnahme und mit Unterstützung der USA in November 1905 gewaltsam den „5-Punkte-Vertrag von Yls“, durch den der koreanischen feudalen Regierung jegliche politischen und diplomatischen Rechte entzogen wurden, und in August 1910 wurde Korea durch Japan annektiert. Die Koreaner, die nicht die Kraft hatten, sich zu verteidigen, mußten 40 Jahre der japanischen militärischen Okkupation und die Leiden als Kolonialsklaven erdulden. Es wurden unschätzbare Naturreichtümer und das kulturelle Erbe des Landes geraubt, 200.000 Koreanerinnen wurden als Sex-Sklavinnen zur Unterhaltung der japanischen Soldaten-Aggressoren rekrutiert, mehr sind 8,4 Millionen junge und ältere Männer wurden zum Militär und zur Zwangsarbeit fortgetrieben, über eine Million Patrioten wurden unbarmherzig getötet. So war das Schicksal des koreanischen Volkes bis zur Befreiung des Landes.

Erst nach der Befreiung des Landes am 15. August 1945 begann das koreanische Volk, ein menschenwürdiges Leben in einer neuen Gesellschaft zu genießen. Aber der Koreakrieg (1950-1953), der von den USA ausgelöst worden war, stürzte die Koreaner erneut in eine große Katastrophe. Städte und Dorfer wurden niedergebrannt, Millionen Menschen verloren ihr Leben. Und auch nach dem Krieg lebten die Koreaner unter ständiger Bedrohung, unter Aggression und Krieg seitens der USA. Als typisches Beispielen dienen beispielsweise der Zwischenfall mit dem bewaffneten US-amerikanischen Spionageschiff „Pueblo“ im Januar 1968, der Zwischenfall mit dem großen US-amerikanischen  Spionageflugzeug „EU-121“ im April 1969 und der Zwischenfall in Panmuntschom im August 1976. Jedes Jahr verschärften die USA die Situation durch großangelegte Militärmanöver in Südkorea und den umgebenden Meeren.

Nachdem sie die Zerstörung der sozialistischen Länder und die überraschenden Naturkatastrophen Koreas gegen Ende des vergangenen Jahrhunderts ausnutzten, haben die Intrigen der USA und ihrer Satellitenmächte zur Isolierung und zum Erwürgen der KVDR nun einen neuen Höhepunkt erreicht. In der Welt gibt es viele Länder, aber man wird kaum ein Land wie die KVDR finden, das so viele Jahre lang einer solchen grausamen Bedrohung durch Aggression und Kriege ausgesetzt war.

Die KVDR war gezwungen, an der Atomkraft festzuhalten

An der Ernsthaftigkeit der US-amerikanischen Bedrohung gegenüber der KVDR gibt es keinerlei Zweifel, insbesondere was die Atomwaffen betrifft. An den Kriegsmanövern, die jedes Jahr von den USA gemeinsam mit Südkorea gegen die KVDR unter Codenamen wie „Key Resolve“, „Vulture“, „Yltschi Freedom Gardian“ usw., durchgeführt werden, nehmen neben modernster Waffentechnik auch die atomaren Streitkräfte teil.

Betrachten wir es einmal andersherum. Angenommen, in den USA gäbe es keine Atomwaffen und die KVDR würde jedes Jahr große Kontingente an Waffen nebst Atomwaffen heranschleppen, um vor den Küsten der USA Kriegsmanöver durchführen, wie würden die USA darauf reagieren? Sicher würden sie sich sofort Atomwaffen beschaffen. Oder schauen wir zurück in die Vergangenheit. Während des Koreakrieges bedrohten die USA Korea mit Atomwaffen. Nach dem Krieg dislozierten sie in Südkorea nicht wenige Einheiten mit Atomwaffensytemen. Man muß auch daran erinnern, daß es die USA waren, die zum ersten Mal in der Welt Atomwaffen entwickelten und sie als bisher einziges Land der Welt auch einsetzten. Die USA besitzen mehr Atomwaffen, als andere Länder der Welt. Wenn die USA ein anderes Land hinsichtlich der Atomwaffenfrage kritisieren, so ist das völlig absurd!

Anfang der 1990er Jahre hat die KVDR aus eigener Kraft zur Versorgung mit Elektroenergie einen Atomreaktor mit Graphitelementen eingesetzt. Die USA haben daraufhin unter der „Verdächtigung einer Entwicklung von Atomwaffen“ den Druck ihrer feindseligen Politik auf die KVDR erhöht. Im Jahre 2000 haben sie die KVDR auf die Liste derjenigen Länder und Objekte gesetzt, die für einen atomaren Präventivschlag vorgesehen sind. Bei ihrem Vorhaben,  unter dem Vorwand der „atomaren Frage“, die KVDR von der Erde auszulöschen, schrecken sie vor keinem Mittel zurück, ja sie schwingen sogar, wenn notwendig, die atomare Keule.

Die Koreaner, die sich seit vielen Jahren seitens äußerer Kräfte der Bedrohung durch Aggression und Krieges ausgesetzt sehen, kennen wie kaum jemand anderes, die Wege zum Frieden. Sie wollen unter keinen Umständen einen Krieg, es gibt nichts, was sie so heiß ersehnen wie die atomare Abrüstung der Welt. Da sie jedoch ebenfalls Zeuge des Schicksals des Iraks und Libyens geworden sind, konnten sie sich davon überzeugen, daß nur eine starke Militärmacht und zuverlässige atomare Kräfte die Souveränität und Würde eines Landes, und das Schicksal des Landes und des Volkes schützen. Deshalb verfügt die KVDR über Atomwaffen.

Die USA sind jedoch nicht gewillt, die KVDR als Besitzerin von Atomwaffen anzuerkennen und erhöhen den Druck gegen dieses Land. Die KVDR hat darauf mit der Entwicklung der Wasserstoffbombe geantwortet. Mit dem Besitz der Wasserstoffbombe rückte sie in die erste Reihe der Atommächte auf. Aber die Welt soll sich darüber im Klaren sein: Die KVDR wird niemals als erste Atomwaffen einsetzen.

Korea ist ein friedliebendes Land, die Koreaner sind – wie kaum andere – anständige und fleißige Menschen von aufrichtigem Wesen. Wer die Gelegenheit hat,  einige Zeit in Korea zu verbringen, der kann sich davon überzeugen. Die Brasilianische Zeitung „Patria Latina“ hat auf ihren Seiten unter dem Titel „Gesehen während des Besuches in Korea“ den Reisebericht eines amerikanischen Journalisten über seinen Besuch in der KVDR veröffentlicht. Darin hat der Autor seine Eindrücke dargelegt, welche Gefühle die Koreaner, das ordentliche Äußere, die vielfältigen freien Individualitäten gegenüber ihm als Amerikaner erzeugt haben. Desweiteren hob er hervor: wenn man die Tatsache berücksichtigt, daß Korea schon seit langem der Aggression fremder Gewalt ausgesetzt ist, und die Koreaner bis heute unter militärischer Bedrohung leben, ganz zu schweigen von den Folgen des Koreakrieges, so kann man nur die Schlußfolgerung ziehen: Erstaunlicherweise kommen die Koreaner mit ihrer Situation sehr gut zurecht. Die Erfolge bei der kostenlosen Ausbildung, das völlige Fehlen von Obdachlosigkeit, der Stolz dieses ehrwürdigen Volkes und vieles andere wird in Gestalt der KVDR lebendig vorgeführt. Die USA und die Länder des Westens kennen Korea wirklich sehr schlecht.

http://bolshevick.org/press-relizy-posolstva-kndr-v-rossii-5/http://bolshevick.org/press-relizy-posolstva-kndr-v-rossii-5/

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