Studie zu Kommunen – Rekordverschuldung trotz Rekordeinnahmen

Das reichste Land Europas mit Rekordverschuldung????

…Für das laufende Finanzjahr sind steigende Schulden und ein Finanzierungsdefizit zu erwarten. Vier von fünf Städten und Gemeinden wollen deshalb Steuern erhöhen. Vor allem Kitas könnten dann teurer werden. Mehr als ein Drittel aller Kommunen streicht Leistungen.

Zum Zur Erinnerung: In der DDR waren Kitas und Ganztagsschulen kostenlos!

Die deutsche Wirtschaft brummt. …wie ? …vor sich hin …oder?

„Die Auswirkungen der Finanzprobleme (…die deutsche Wirtschaft brummt..) werden sich vor allem in steigenden Steuern und Gebühren zeigen. Vier von fünf Kommunen reagieren mit höheren Steuern.“

Die Folge: Vor allem Kitas und Grundbesitz werden teurer. Die Auswirkungen der Finanzprobleme werden sich vor allem in steigenden Steuern und Gebühren zeigen. Vier von fünf Kommunen reagieren mit höheren Steuern. Gut zwei von fünf wollen an den Leistungen für ihre Einwohner sparen.

Vor allem Eltern von Kindern in der Kita oder an Ganztagsschulen müssen in Zukunft tiefer in die Tasche greifen. 41 Prozent der Städte und Gemeinden wollen die entsprechenden Gebühren erhöhen. (…richtig:  „Kinderfreundliches Land“ ala BRD)

Die Wirtschaft brummt -…Vor allem Eltern von Kindern müssen tiefer in die Tasche greifen … (Eltern von Kindern sind vom Wirtschaftsboom ausgeschlossen !)

Bei dem Überangebot von frisch importierten Fachkräften sind Kinder ein reiner Kostenfaktor.
Für den Nachschub an frischen „Fachkräften“ wird weiterhin gesorgt. „Wir schaffen das!“

Auch bei der Grundsteuer bitten die Kommunen verstärkt zur Kasse: 34 Prozent planen hier eine Erhöhung. Jede dritte Kommune (32 Prozent) will die Friedhofsgebühren erhöhen, in gut jeder vierten Stadt sollen die Eintrittspreise etwa für Bäder und andere öffentliche Einrichtungen steigen. Eine Anhebung der Gewerbesteuer steht in 23 Prozent der Kommunen auf der Agenda.

Grundsteuer erhöhen… vor allem der kleine Häuslebauer hat bestimmt noch ein paar Euronen irgendwo versteckt – die braucht man zum Wirtschaftsaufschwung.

Friedhofsgebühren erhöhen? – Ein sehr guter Vorschlag, wer sterben will hat zuvor seinen Kontostand bei der Kommune anzugeben.

Beliebteste Sparmaßnahme ist wie schon in den Vorjahren die Reduzierung der Straßenbeleuchtung (acht Prozent).
Gespart werden soll auch an den Angeboten für Jugendliche und Senioren (acht Prozent). Immerhin noch fünf Prozent der Kommunen wollen den Betrieb ihrer Schwimmbäder einschränken oder die Bäder sogar ganz schließen.

 Der Ausblick fällt für die Sorgenkinder unter den Städten und Gemeinden deshalb düster aus. Es fehlt eine Perspektive, wie sie dem Teufelskreis aus Schulden, Leistungskürzungen und sinkender Attraktivität wieder entkommen können.

Quelle:  Handelsblatt Online

 

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