„Ich bin ein leidenschaftlicher Anhänger des Rechtsstaates, gerade weil ich ihn in den ersten fünfzig Jahren meines Lebens entbehren musste“

Wie kann jemand, der derartige Privilegien erfahren hat (warum auch immer), so dermaßen bramarbasieren, denn das gegen ihn angewandte Recht der DDR kann er ja offensichtlich nicht meinen?

gauck_panzerEs gauckelt und merkelt

Von W.S. aus Sonneberg vom 8. Dezember 2016

Zitat: „Ich bin ein leidenschaftlicher Anhänger des Rechtsstaates, gerade weil ich ihn in den ersten fünfzig Jahren meines Lebens entbehren musste“ Joachim Gauck Bundespräsident. Gauck war in der DDR aufgewachsen. Dort habe es nur „defizitäres beziehungsweise beschädigtes Recht“ gegeben. Zitat Ende

Unser Bundespräsi ist wirklich und wahrhaftig zu bedauern. Nun ist leider bekannt, dass es ihm in der DDR erlaubt wurde, einen VW-Transporter aus der Bundesrepublik in die DDR einzuführen. Mit diesem VW-Transporter bewältigte unser Bundesgauckler dann auch den Umzug seines Sohnes in die Bundesrepublik, was komischerweise gar nicht so üblich war. Meint Gauck das mit „defizitärem Recht“?

Wie kann jemand, der derartige Privilegien erfahren hat (warum auch immer), so dermaßen bramarbasieren? Denn das gegen ihn angewandte Recht der DDR kann er ja offensichtlich nicht meinen.
Oder meint unser Obermufti, dass die meisten Leute schon vergessen haben, welches Leben er in der DDR führte?

Nun durfte er das ausgereiste Jüngelchen ja auch jederzeit in der BRD besuchen. Ich frage mich, wo unser Rostocker Pfarrer das Geld für all das her hatte. Sein Pfarrergehalt dürfte das wohl nicht ganz her gegeben haben. Der Spekulationen gäbe es sicher viel, aber ich enthalte mich.

Auch die Tatsache, dass unser oberster Moralapostel zwar noch verheiratet ist, aber mit seiner Konkubine im Schloss Bellevue wohnt, will ich nicht weiter kommentieren. Das muss er mit sich, seinem Gott (Bischof), seiner Frau und seiner Freundin klären.

Aber alles in allem würde ich mich bei solcher Konstellation an seiner Stelle etwas bedeckt halten. Hier gilt wohl auch der Spruch: „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.“

Zitat: „Wer das Volk ist, das bestimmt bei uns noch immer das ganze Volk, das bestimmen wir alle. Und nicht ein paar wenige, und mögen sie auch noch so laut sein.“ Angela Merkel, Bundeskanzlerin, mit Blick auf „Wir sind das Volk“-Rufe bei Pegida-Demonstrationen. Zitat Ende

Wo sie recht hat, hat sie recht. Aber hat sie recht? Sicher ist, dass wir alle gegen die Schreihälse der Pegida etwas tun müssen. Ganz sicher sind die Rechtslastigen nicht das Volk. Und rechtslastig sind sie, da braucht sich niemand gegen den Vorwurf des Neonazismus wehren. Wer nazistische Theorien verbreitet und dafür eintritt, der ist auch Nazi. So schlau dürfte jeder normale Mensch sein, auch wenn er durch das Bildungssystem der BRD ging.

Aber bestimmt tatsächlich „das Volk“, wer das Volk ist? Da habe ich so meine Zweifel. Wird der normale HARTZ-IV-Empfänger überhaupt noch als Angehöriger des Volkes gehandelt? So wie er von Behörden und anderen Organen behandelt wird, ergeben sich da etliche Zweifel. Aber wer ist nun dafür verantwortlich, ob jemand „Volk“ oder „nicht Volk“ ist?

So meine Zweifel habe ich, ob da nicht doch bloß einige Wenige darüber entscheiden, wer denn nun „Volk“ ist. Allerdings dürften das nicht die Pegida-Nazis sein.

Es wird wohl sein wie immer im Kapitalismus. Wer zum Volk gehört entscheiden die „Leistungsträger“ dieses Systems und das sind die, die Eigentümer der Produktionsmittel sind. Nehmen wir sie ihnen aus den Händen, dann kann das ganze Volk bestimmen, wer das Volk ist, aber nur dann.

Rot Front

W.

 

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