„Ich bin ein leidenschaftlicher Anhänger des Rechtsstaates, gerade weil ich ihn in den ersten fünfzig Jahren meines Lebens entbehren musste“

Wie kann jemand, der derartige Privilegien erfahren hat (warum auch immer), so dermaßen bramarbasieren, denn das gegen ihn angewandte Recht der DDR kann er ja offensichtlich nicht meinen?

gauck_panzerEs gauckelt und merkelt

Von W.S. aus Sonneberg vom 8. Dezember 2016

Zitat: „Ich bin ein leidenschaftlicher Anhänger des Rechtsstaates, gerade weil ich ihn in den ersten fünfzig Jahren meines Lebens entbehren musste“ Joachim Gauck Bundespräsident. Gauck war in der DDR aufgewachsen. Dort habe es nur „defizitäres beziehungsweise beschädigtes Recht“ gegeben. Zitat Ende

Unser Bundespräsi ist wirklich und wahrhaftig zu bedauern. Nun ist leider bekannt, dass es ihm in der DDR erlaubt wurde, einen VW-Transporter aus der Bundesrepublik in die DDR einzuführen. Mit diesem VW-Transporter bewältigte unser Bundesgauckler dann auch den Umzug seines Sohnes in die Bundesrepublik, was komischerweise gar nicht so üblich war. Meint Gauck das mit „defizitärem Recht“?

Wie kann jemand, der derartige Privilegien erfahren hat (warum auch immer), so dermaßen bramarbasieren? Denn das gegen ihn angewandte Recht der DDR kann er ja offensichtlich nicht meinen.
Oder meint unser Obermufti, dass die meisten Leute schon vergessen haben, welches Leben er in der DDR führte?

Nun durfte er das ausgereiste Jüngelchen ja auch jederzeit in der BRD besuchen. Ich frage mich, wo unser Rostocker Pfarrer das Geld für all das her hatte. Sein Pfarrergehalt dürfte das wohl nicht ganz her gegeben haben. Der Spekulationen gäbe es sicher viel, aber ich enthalte mich.

Auch die Tatsache, dass unser oberster Moralapostel zwar noch verheiratet ist, aber mit seiner Konkubine im Schloss Bellevue wohnt, will ich nicht weiter kommentieren. Das muss er mit sich, seinem Gott (Bischof), seiner Frau und seiner Freundin klären.

Aber alles in allem würde ich mich bei solcher Konstellation an seiner Stelle etwas bedeckt halten. Hier gilt wohl auch der Spruch: „Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert.“

Zitat: „Wer das Volk ist, das bestimmt bei uns noch immer das ganze Volk, das bestimmen wir alle. Und nicht ein paar wenige, und mögen sie auch noch so laut sein.“ Angela Merkel, Bundeskanzlerin, mit Blick auf „Wir sind das Volk“-Rufe bei Pegida-Demonstrationen. Zitat Ende

Wo sie recht hat, hat sie recht. Aber hat sie recht? Sicher ist, dass wir alle gegen die Schreihälse der Pegida etwas tun müssen. Ganz sicher sind die Rechtslastigen nicht das Volk. Und rechtslastig sind sie, da braucht sich niemand gegen den Vorwurf des Neonazismus wehren. Wer nazistische Theorien verbreitet und dafür eintritt, der ist auch Nazi. So schlau dürfte jeder normale Mensch sein, auch wenn er durch das Bildungssystem der BRD ging.

Aber bestimmt tatsächlich „das Volk“, wer das Volk ist? Da habe ich so meine Zweifel. Wird der normale HARTZ-IV-Empfänger überhaupt noch als Angehöriger des Volkes gehandelt? So wie er von Behörden und anderen Organen behandelt wird, ergeben sich da etliche Zweifel. Aber wer ist nun dafür verantwortlich, ob jemand „Volk“ oder „nicht Volk“ ist?

So meine Zweifel habe ich, ob da nicht doch bloß einige Wenige darüber entscheiden, wer denn nun „Volk“ ist. Allerdings dürften das nicht die Pegida-Nazis sein.

Es wird wohl sein wie immer im Kapitalismus. Wer zum Volk gehört entscheiden die „Leistungsträger“ dieses Systems und das sind die, die Eigentümer der Produktionsmittel sind. Nehmen wir sie ihnen aus den Händen, dann kann das ganze Volk bestimmen, wer das Volk ist, aber nur dann.

Rot Front

W.

 

Dumm-Dumm-Geschoß

Ossiblock

Es gibt nur noch eine Handvoll KMM, wo man nicht diesen Scheiß liest:

adblock

Sie nennen sich investigativ, aufklärerisch und unabhängig. Und beweisen es sofort mit solchen Faxen. das Gegenteil.

Die Krawall-Muschi-Medien vergraulen auch noch den letzten Leser. Denn meint ihr, ich lasse mir vorschreiben, welche Einstellungen mein Computer hat?

Eins vergessen die KMM völlig: Indem sie uns aussperren, können sie auch ihre Propaganda nicht mehr loswerden.

Ob die Wessis in den Vorstandsstübchen das schon begriffen haben?

Nein.

Sie haben auch nicht begriffen, daß sie immer weniger Werbeangebote bekommen, weil wir wegbleiben.

Eine klassische Abwärtsspirale oder Dumm-Dumm-Geschoß.

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Kuba, und Sozialismus … Hasta la victoria siempre!

Kuba, Fidel, Sozialismus … Hasta la victoria siempre!

William Blum

In den meisten Kommentaren, die ich in den Massenmedien in Zusammenhang mit Fidel Castros Tod gelesen habe, steht dass er ein „Diktator” war – das war auch in nahezu jeder Überschrift zu finden. Seit der Revolution im Jahr 1959 haben die amerikanischen Massenmedien routinemäßig über Kuba als Diktatur berichtet. Aber was tut Kuba eigentlich oder was nicht, um eine Diktatur zu sein?

Keine „freie Presse”? Abgesehen von der Frage, wie frei die Medien des Westens sind (darüber habe ich in den vorhergehenden Artikeln geschrieben), falls das als Standard gelten soll, was würde passieren, wenn Kuba ankündigt, dass ab sofort jeder im Land jede Art von Medien betreiben könnte? Wie lange würde es dauern, bis CIA-Geld – geheimes und uneingeschränktes CIA-Geld, das alle Arten von Fronten in Kuba finanziert – alle Medien, die es wert wären, besitzen oder betreiben würde?

Sind es „freie Wahlen”, an denen es Kuba mangelt? Sie halten dort regelmäßig Wahlen auf kommunaler, regionaler und landesweiter Ebene ab. Sie haben keine direkte Wahl des Präsidenten, aber eine solche haben auch Deutschland oder das Vereinigte Königreich und viele andere Länder nicht. Der kubanische Präsident wird vom Parlament gewählt, der landesweiten Versammlung der Volksmacht. Geld spielt bei Wahlen praktisch keine Rolle, auch politische Parteien spielen keine, die kommunistische Partei eingeschlossen, nachdem alle Kandidaten als Einzelpersonen laufen. Und wieder, was ist der Standard, nach dem kubanische Wahlen beurteilt werden sollen? Ist es das, dass sie keine privaten Unternehmen haben, die Milliarden Dollars dafür ausgeben? Wenn sie es sich einmal überlegen würden, fänden die meisten Amerikaner es schwierig, sich auch nur vorzustellen, wie eine freie und demokratische Wahl aussehen würde oder wie sie ablaufen würde. Könnte dann Ralph Nader endlich in allen 50 Staaten Stimmen bekommen, an landesweiten TV-Debatten teilnehmen und wäre in der Lage, es mit den beiden Monopolparteien im Bereich Werbung in den Medien aufzunehmen? Wäre das der Fall, dann denke ich, dass er wahrscheinlich gewinnen würde, was wohl der Grund dafür ist, dass das nicht so ist.

Oder vielleicht fehlt Kuba unser großartiges System des „Wahlmännergremiums,“ wo der Kandidat mit den meisten Stimmen nicht zwangsläufig der Sieger ist? Brauchten wir das letzte Beispiel dieser Verhöhnung der Demokratie, um uns zu überzeugen, es endlich loszuwerden? Wenn wir wirklich glauben, dass dieses System ein gutes Beispiel für Demokratie ist, warum verwenden wir es nicht genauso für lokale und Wahlen in den Bundesstaaten?

Ist Kuba eine Diktatur, weil es Dissidenten einsperrt? Viele Tausende von Antikriegs- und anderen Demonstranten wurden in den Vereinigten Staaten von Amerika in den letzten Jahren eingesperrt, nicht anders als in jeder Periode der amerikanischen Geschichte. Während der Occupy-Bewegung vor fünf Jahren wurden mehr als 7.000 Menschen eingesperrt, viele von der Polizei geschlagen und in der Haft misshandelt. Und vergessen Sie nicht: die Vereinigten Staaten von Amerika sind für die kubanische Regierung das, was al Qaeda für Washington ist, nur viel mächtiger und viel näher – so gut wie ohne Ausnahme wurden kubanische Dissidenten von den Vereinigten Staaten von Amerika finanziert und anderweitig unterstützt.

Würde Washington eine Gruppe von Amerikanern ignorieren, die Geld von al Qaeda bekommt und wiederholt Treffen mit bekannten Mitgliedern dieser Organisation abhält? In den letzten Jahren haben die Vereinigten Staaten von Amerika einen Haufen Menschen im Inland wie im Ausland nur aufgrund angeblicher Verbindungen mit al Qaeda eingesperrt, mit viel weniger Beweisen, als Kuba für die Verbindungen seiner Dissidenten zu den Vereinigten Staaten von Amerika hatte. Praktisch bei allen „politischen Gefangenen“ Kubas handelt es sich um derartige Dissidenten.

Während andere Kubas Sicherheitspolitik als Diktatur bezeichnen mögen, bezeichne ich sie als Selbstverteidigung.

Fidel Castro zum Gedenken

Sascha's Welt

fidel-tot Fidel Castro (1926-2016)

Wenn immer die Hoffnung bestehen bleibt, daß Gesellschaften es schaffen, so mächtigen imperialistischen Staaten wie den USA widerstehen zu können, so ist das auch in hohem Maße dem kubanischen Volk und seiner Revolution zu verdanken. Für diese Revolution und das Überleben des kubanischen Sozialismus steht Fidel Castro. Nun ist er im Alter von 90 Jahren gestorben. Unser tiefes Beileid gilt dem kubanischen Volk. Möge es auch künftig der erpresserischen Umarmung durch die USA Widerstand leisten und in Frieden den Sozialismus aufbauen!

Danke, Fidel!

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Kommunisten-online zum Schweigen bringen

Günter Ackermann:

Man will, indem man mich finanziell fertig macht, Kommunisten-online zum Schweigen bringen. Dass sie sich da ja nicht täuschen.

neonaziglatze

Neo-Nazi und „geheimer Mitarbeiter“ des Verfassungsschutzes, Johann Helfer, verklagt Roten Webmaster:

250.000 € Ordnungsgeld oder 6 Monate Knast

Von Günter Ackermann

Gestern erreichte mich das Schreiben des Landgerichts Köln, dass ein gewisser Johann Helfer mich verklagt habe.  Dass Helfer für den Verfassungsschutz tätig war, steht im Brief des Anwalts Helfers.

K-online hatte berichtet, dass in Köln ein Neonazi, der am dringend verdächtigt wird, am Bombenanschlag in der Kölner Probsteigasse im Jahr 2001 beteiligt gewesen zu sein, straffrei herum läuft.

Siehe:

Nazitrio NSU: Legte der Verfassungsschutz die Bomben und mordete er gemeinsam mit den Nazis?

Das gefällt – naturgemäß – dem Betroffenen VS-Nazi nicht und so klagt er. Wieweit die Klage vom Verfassungsschutz gebilligt, gewollt oder finanziert wird, entzieht sich meiner Kenntnis. Jedenfalls gibt Johann Helfers Anwalt offen zu, dass sein Mandant, eben jener Johann Helfer, 25 Jahre „geheimer Mitarbeiter“ des Verfassungsschutzes NRW (gewesen) sei. Da man diesen Job nicht einfach kündigen kann, gehe ich davon aus, dass hier der Verfassungsschutz die Regie führt. Helfer ist nur noch das Instrument.

Kommunisten-online ist denen lästig geworden. Auf K-online erfolgen Tag für Tag mehr als 10.000 Zugriffe, im Monat mehr als 500.000 Zugriffe. Manch große Organisation  hat nur einen Bruchteil davon als Leser.

Will sagen: Man will, indem man mich finanziell fertig macht, k-online zum Schweigen bringen. Dass sie sich da ja nicht täuschen.

Hier sei noch angemerkt: der Neonazi Johann Helfer geht natürlich zum Landgericht, indem er den Streitwert auf € 30.000 ansetzt. Das hat zur Folge, dass ich, wenn ich auch nur den Antrag stellen würde, keinen Antrag zu stellen, ich einen Anwalt brauche. Und die sind teuer. Meine Rechtsschutzversicherung deckt das nicht ab.

Ich werde stattdessen Öffentlichkeit herstellen über diesen Erpressungsversuch. Juristisch mache ich nichts dagegen. Der Neonazi und „geheime Mitarbeiter“ des Verfassungsschutzes a.D. (oder noch aktiv?) Johann Helfer, ist für mich nicht satisfaktionsfähig. Ich verschwende keine kostbare Lebenszeit  damit (ich bin schon 76 Jahre alt).

Und vor einer Verhaftung fürchte ich mich nicht. Mal abgesehen davon, dass ich wegen meiner Erkrankung kaum haftfähig bin.

Der Rote Webmaster

Siehe: „Bürgerlicher Justiz-Maulkorb für Kommunisten-online

Siehe auch: Die politische Laufbahn des Johann H.

P.S. Übrigens auch der Revisionist Ulrich Sander ging zum Landgericht und drohte auch mit 250.000 Euro

Donald und seine Milliarden im Interesse der Arbeiterklasse?

Auch mit Trump bricht in den USA nicht der Sozialismus aus. Die USA machen die imperialistische Politik, wie sie seit Ende des 2. Weltkrieges gemacht wurde, weiter. Das wird und kann auch ein Trump nicht ändern und will er auch nicht. Vielleicht ändert sich der Regierungsstil, aber das ist auch das Äußerste.

trump-pointingDonald und seine Milliarden im Interesse der Arbeiterklasse?

Von Günter Ackermann

Es ist nun mal so: Die Arbeiter der großen Werke wie GM oder Ford haben diesen reaktionären Oligarchen Trump ins Amt des Präsidenten gewählt.

Glauben die Arbeiter wirklich, dass einer, der im Privatjet durch die Gegend düst, der im Tag mehr verdient als ein Arbeiter von GM im Jahr, dass der sich für die Interessen der Arbeiter einsetzt? Kaum zu glauben!

Das wird er auch nicht.

Er macht die Politik der Wallstreet, wie sie bisher Obama, Bush und der Ehemann der Dame Clinton und alle Präsidenten der USA seit Menschengedenken auch machten. Wenn es im Interesse des Monopolkapitals ist, stürzen die USA andere Völker – auch das eigene – in Kriege. Immer geht es dabei um die Profite und den ökonomischen und damit politischen Einfluss der USA überall in der Welt.

Die Partei – ob Republikaner oder Demokraten – spielt da keine Rolle.

Die  beiden US-Parteien unterscheiden sich kaum. Die reaktionärsten Rassisten gehören beiden Parteien an, ja die Südstaaten-Demokraten sind meist rassistischer.

Unsere Medien gaukeln uns vor, dass die Demokraten fortschrittlicher seien und eher zu friedlichen Lösungen  neigen, wie die Republikaner. Wie aber war es mit dem Krieg in Korea?

Während der Präsidentschaft des Demokraten Harry S. Truman begann der Koreakrieg, die Regierung Eisenhower (Republikaner) beendete ihn.
Ähnlich im Vietnamkrieg: Unter dem Präsidenten Kennedy begann dieser Krieg, der Demokrat Johnson weitete ihn aus und unter dem Republikaner Nixon ging er zu Ende. Sicher nicht ganz freiwillig.
In Korea mussten die USA einsehen, dass sie den Krieg nicht  gewinnen können. Ihnen standen neben der Volksarmee des Nordens mindestens 100.000 chinesische Volksfreiwillige gegenüber und ais hatte die UDSSR Stalins gegen sich.

Beide US-Parteien sind sich in ihrer Haltung sehr ähnlich. So die Welle von Putsche in Lateinamerika, z.B. Guatemala, Argentinien, Chile, Venezuela usw. in den 60er und 70er Jahren bis heute wurden von Regierungen, der Republikaner und den Demokraten angezettelt. So war Henry Kissinger, der Sicherheitsberater Nixons, Drahtzieher des Putsches in Chile und des Mordes an Zehntausenden Chilenen – auch des Mordes am chilenischen Präsidenten Allende.

Jetzt haben wir wieder einen neuen US-Präsidenten der reaktionärsten Sorte: Der hantiert – vorerst nur verbal – mit Atomwaffen. Demnächst auch real? Die Clinton sprach nicht von Atomwaffen, aber einsetzen würde sie sie ggf. auch.

Offensichtlich sehen viele der Industriearbeiter ihn als Hoffnungsträger. Wie kommen sie zu diesen naiven Glauben. Nun:

–        es gab für sie keine Alternative. Die Clinton, das hatte man mitbekommen, war korrupt und auch kriegslüstern. Dass sie die Existenzängste der Arbeiter nicht interessierte, war offenkundig.

–        Die Wähler der USA hatten die Wahl zwischen Pest und Cholera und sie wählten das vermeidlich kleinere Übel.

–        Viele Industriearbeiter der USA meinen, die Einwanderer aus Lateinamerika härmen ihn die Jobs weg und Trump sagt, er wolle eine Mauer an der Grenze bauen um diese fern zu halten.

–        Das wichtigste aber: In keinem Land der Welt – ausgenommen, die arabischen Despotenstaaten, belügt und betrügt die herrschende Klasse und ihre Wasserträger das Volk so unverschämt, wie in den USA.

Man betrachte nur die USA-Medienwelt, vor allem die elektronischen Medien. Scheinbar ist dort die Presse frech und kritisch den Herrschenden gegenüber. Von der Erscheinungsform her stimmt das. Aber tatsächlich wird manipuliert, gelogen oder das Volk mit Mist eingedeckt, dass es ja nicht auf die Idee kommen, die Politik der Herrschenden kritisch zu hinterfragen.

Diese Manipulationen sollen verhindern, dass das Volk das Wissen bekommt  und es befähigt wird, die Politik der Herrschenden zu durchschauen.
Und so erscheint ihnen eben ein Oligarch als Interessensvertreter der Arbeiter. Das ist eigentlich absurd, aber Irrationalität ist im Kapitalismus normal.
Eine Gesellschaft, in der der Erfolge als Betrüger und Spekulant das Ansehen steigern, diese Gesellschaft sucht auch nach Lösungen, wie sie in die Zukunft sehen kann. George W. Bush legte die Bibel fundamentalistisch aus, Trump glaubt an die Macht der bedruckten bunten Scheine – Dollars genannt und ihm glauben die kleinen Leute
Wer viel Geld hat, kann nicht bestochen werden und der ist auf meiner Seite –sagen viele.

Natürlich passten den Herrschenden in Europa – vor allem auch in Deutschland – die Clinton mehr als Trump. Die Clinton kannte man aus der Vergangenheit, man hatte gute Kontakte zu deren Anhang und man war sich sicher, dass sie die Wahl gewinnt.

Auch mit Trump bricht in den USA nicht der Sozialismus aus. Die USA machen die imperialistische Politik, wie sie seit Ende des 2. Weltkrieges gemacht wurde, weiter. Das wird und kann auch ein Trump nicht ändern und will er auch nicht. Vielleicht ändert sich der Regierungsstil, aber das ist auch das Äußerste.

Viele der Herrschenden in Europa sahen sehr schnell nach dessen Wahl Positives in Trump. Wenn die USA sich mehr nach innen ausrichten und weniger Dollars für NATO und anderes ausgeben wollen – bitte. Herr Junckers faselte sogar schon von einer Europaarmee und dann sieht z.B. Herr Gauck die Möglichkeit für den deutschen Imperialismus in die Bresche zu springen und in einigen Kriegen und selbst führend zu sein und die Beute kassieren.

Deutschland soll wieder Weltmacht werden. Zu was das führt, erlebten unsere Vorfahren im 1. Weltkrieg und deren Kinder im 2. Weltkrieg: Millionenfacher Tod, Kriegsverbrechen und Massenelend.

Imperialismus ist nun mal ein Verbrechen an der Menschlichkeit – ob fortschrittlich getarnt (wie bei den Demokraten in den USA oder den Sozialdemokraten Europas) oder nicht.

G.A.

Der Mensch gilt nichts – nur Profit zählt

antikommunismus_cdu-1 KopieZur Rolle des Antikommunismus in der ideologischen Krise Westdeutschlands

Eine kranke Gesellschaft

Diese Einschätzung trifft den Kern der Sache. Es handelt sich in der Tat um eine kranke Gesellschaft und eine nieder-drückende Lage der Menschen in ihr.

Heinrich Weinstock, ein anderer westdeutscher Ideologe, spricht von der „unveränderlichen” und „ungeheuerlichen Verfassung des abendländischen Menschen” und macht die „tragische Ungeheuerlichkeit des Menschen” für die Verbrechen des Imperialismus verantwortlich. „Die Grundverfassung der menschlichen Wirklichkeit ist also die”, schreibt er, „daß der Mensch gebrechlich, sein Werk zerbrechlich ist.” An dieser Situation sei nichts zu ändern, und der Mensch müsse sich folglich in sein tragisches Schicksal fügen. Das ist in dieser oder jener Form etwa die ganze „Weisheit”, die heute die imperialistischen Ideologen zu bieten haben.

Den Ausweg aus dieser verfahrenen Lage sehen sie im Antikommunismus, der zum Grundzug der imperialistischen Gedankenwelt geworden ist. Der Antikommunismus ist ein Ausdruck des geistigen und moralischen Ruins in Westdeutschland. Die Imperialisten können den Menschen nichts Positives geben, weil ihre Gesellschaft und ihre Politik unmenschlich sind. Ihnen bleibt nur die Abwehr und Negation der Ideen, die von der Arbeiterklasse und der sozialistischen Gesellschaft hervorgebracht werden. Die ganze gegenwärtige bürgerliche Politik und Propaganda basiert auf dem Antikommunismus. Es ist die Ideologie der Menschenfeindlichkeit und des Krieges, der Ausbeutung, Demütigung und Versklavung des Menschen, der Beseitigung der demokratischen Freiheiten.

Lügner und Heuchler

Die imperialistische Ordnung hat kein eigenes konstruktives weltanschauliches und politisches Programm und erschöpft sich darum in der Hetze gegen den Sozialismus-Kommunismus. Alle Gebrechen, die das Wesen des Imperialismus charakterisieren, wollen sie der sozialistischen Gesellschaft zuschreiben. Sie bereiten den Krieg vor und schreien von der “roten Gefahr”. Sie vernichten die Reste der bürgerlichen Demokratie und beschimpfen den sozialistischen Staat als „totalitaristisch”. Sie erniedrigen die Menschen und bestreiten den humanistischen Charakter des Sozialismus.Der Antikommunismus dient nicht nur dazu, den gesellschaftlichen Fortschritt zu diffamieren und aufzuhalten, sondern auch dazu, eine ungezügelte, barbarische Kreuzzugsstimmung gegen die Welt des Kommunismus zu entfachen und damit den Atomkrieg gegen die sozialistischen Länder ideologisch vorzubereiten. Thomas Mann bezeichnete ihn richtig als die Grundtorheit unseres Jahrhunderts, aber heute ist er mehr als das, er ist ein Verbrechen.Die westdeutschen Imperialisten sind nicht in der Lage, annehmbare Vorschläge zur Lösung der Hauptprobleme unserer Zeit zu machen, sie können auch die inneren Probleme nicht mit demokratischen Mitteln lösen. Den Antikommunismus benutzen sie nicht nur gegen die Kommunisten, die konsequentesten Vertreter der Volksinteressen. Er ist zugleich gegen alle humanistischen und demokratischen Kräfte gerichtet, die gegen die Atomkriegspolitik auftreten. Darum heißt es in einem Organ der westdeutschen Falken: „Es ist der alte, immer wirksame Trick der Herrschenden, uns auf einen imaginären Todfeind starren und die eigene Situation vergessen zu machen. Dieser Todfeind ist das Mittel, der Sündenbock, der als Ursache für das Unglück der Menschheit herhalten muß. Dieser Todfeind, an dem sich durch Lüge und Verfälschung Haß und Furcht entzünden, ist der Kommunismus. Ohne den künstlich geförderten, sorgsam gehüteten Antikommunismus gäbe es keine Aufrüstung, nicht den Alpdruck der Atombombe, keine politische Brunnenvergiftung, kein geteiltes Deutschland, keine Revanchisten und Faschisten in einflußreichen Stellen und Ämtern.” Den menschenfeindlichen Zielen der Antikommunisten entspricht das Arsenal ihrer Mittel und Methoden: Verleumdung und Lüge, Rufmord und Heuchelei sind ihre Waffen.Die deutschen Imperialisten waren noch nie imstande, die Kräfteverhältnisse richtig zu beurteilen. In der Gegenwart ist das besonders deutlich. Alle ihre Prognosen fallen ins Wasser. Seit Jahren sagen sie den Zusammenbruch der DDR voraus — aber der erste Arbeiter-und- Bauern-Staat Deutschlands wird immer stärker. Sie schwätzen von Hunger und Elend in der DDR — aber die Menschen unserer Republik leben immer besser. Sie rühren die Trommel der „Stärke” — aber ihre eigene Politik scheitert offensichtlich.Ekelerregend ist die Heuchelei ihrer Propaganda. Wie Hitler, der sich als Beschützer des Friedens ausgab, führen sie ihre Kriegsvorbereitung unter verlogenen „Friedenslosungen” durch. Jetzt, wo die Sowjetunion aus ihrer Verantwortung vor dem Frieden und den Völkern schweren Herzens Kernwaffenversuche vornimmt, erheben sie ein gewaltiges Geschrei und spielen sich als „Beschützer der Menschlichkeit” auf. Gleichzeitg beharren sie auf der Politik der „Stärke” und fordern nach wie vor die Ausrüstung der Bonner Wehrmacht mit atomaren Waffen. Zur Begründung dieser Absichten haben die westdeutschen Ultras die Parole „Lieber tot als rot” ausgegeben. Für diese Verbrecher in Menschengestalt existiert die einzig annehmbare Alternative der friedlichen Koexistenz nicht. Ihre Barbarei geht so weit, daß sie die Atombombe als „Strafrute Gottes” und den Atomtod als „schnellsten Weg zur Seligkeit” bezeichnen.

Barbarei als System

Man sage nicht, daß es sich hier um abwegige und vereinzelte Erscheinungen handele. Die Barbarei ist zum System erhoben worden. Das wird aus der Flut antikommunistischer und unmenschlicher Produkte erkenntlich, die sich täglich über die westdeutschen Menschen ergießt.

Rundfunk, Fernsehen, Zeitungen, Comics, Filme verbreiten Ideen, die jede menschliche Regung abtöten sollen. Der „Killer”, der brutale Mörder, wird zum Idol gemacht Die Technik des Mordens wird auf anschaulichste Manier beschrieben. Der „Job”, das Geldverdienen, wird zum hauptsächlichen Lebensinhalt. „Sexy”, geschlechtlich anziehend zu sein, ist erstrebenswertes Ideal der jungen Mädchen. Die Deutschen sind (natürlich neben den Amerikanern) wieder die „tüchtigsten Menschen der Welt”; die um ihre Unabhängigkeit kämpfenden Menschen der unterdrückten Länder sind „wildgewordene Eingeborene”; und die Kommunisten sind die „Inkarnation des Teufels”. Das ist die geistige Nahrung die von früh bis spät auf die Bundesbürger einströmt Heinrich Zille sagte angesichts des Elends in den Arbeitervierteln Berlins, daß man einen Menschen auch mit der Wohnung totschlagen könne. Die imperialistische Propaganda des Antikommunismus und der Menschenverachtung ist geistiger Totschlag, denn sie beraubt ihre Opfer der Menschlichkeit.

Zwischen dem grausamen Mord, von dem wir berichteten, und der schmutzigen Lebensweise, die massenhaft propagiert wird, besteht ein direkter Zusammenhang. In einer Ordnung, die auf der Ausbeutung des Menschen durch den Menschen beruht, die der Kriegsvorbereitung dient und die Kommunistenfresserei zur Staatspolitik erklärt, muß die Menschenwürde mißachtet werden. In solch einer Ordnung sind unmenschliche Exzesse kein Zufall, sondern notwendige Folge.

Freiheit und Kommunismus

Wir sind weit davon entfernt die einfachen Menschen in Westdeutschland mit der herrschenden Clique der Ultras zu identifizieren. Wir sehen, daß viele Menschen gegen den geistigen Verfall protestieren und in Büchern, in Filmen, auf Bühnen demokratische und humanistische Ideen vertreten. Aber wir erkennen zugleich, daß ein Teil dieser friedliebenden und verständigungsbereiten Kräfte den antikommunistischen Hetzern auf den Leim geht Das schadet der Sache des Friedens und nützt nur den Feinden der Menschheit. Die friedliebenden Menschen können ihre Ideen nur dann wirksam werden lassen, wenn sie sich vom Antikommunismus frei machen und mit uns gemeinsam gehen. Das ist der einzige reale Weg zur Überwindung der geistigen Krise in Westdeutschland. Und wir sind überzeugt, daß die Kraft des Beispiels der sozialistischen Gesellschaft den Menschen hilft, gegen die Unmenschlichkeit des Imperialismus zu kämpfen.

(Anm.Vorsicht es ist pure Heuchelei und eine Irreführung was Chruschtschow von sich gab, er war das Kuckucksei der Imperialismus )

N. S. Chruschtschow erklärte in einem Interview, daß man bald aufhören wird, die Menschen mit dem Kommunismus zu schrecken, weil die Menschen unter Kommunismus den höchsten Lebensstandard, die freieste Ordnung und die größten Möglichkeiten für die Werktätigen, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und sich wirklich als Menschen in vollem Sinne dieses Wortes zu fühlen, verstehen werden”

NEUES DEUTSCHLAND, 18. November 1961, Seite 4 (Auszug)

Revolution mal anders…

Microsoft-Revolution???

Daten sind das neue Öl der Wirtschaft- mit Garantie für höchste Profite!
Von Sigurd Mutiger
|    Ausgabe vom 4. November 2016

90 Jahre nach der Ok­to­ber-Re­vo­lu­ti­on ist auf der Mi­cro­soft Part­ner­kon­fe­renz Deutsch­land in Bre­men wie­der von Re­vo­lu­ti­on die Rede. Von der Di­gi­ta­len Re­vo­lu­ti­on. Zwei Tage lang schwört das US-Un­ter­neh­men 1 600 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer sei­ner Deut­schen Part­ner­un­ter­neh­men auf das ein, was als IoT (In­ter­net of Things), I4.0 (In­dus­trie 4.0) und Cloud-Com­pu­ting be­zeich­net wird. Diese Schlag­wor­te ste­hen für eine ge­wal­ti­ge Welle der Au­to­ma­ti­sie­rung in allen Wirt­schafts­zwei­gen und Le­bens­be­rei­chen. Sie wird nicht nur Ver­än­de­run­gen in den Be­trie­ben be­wir­ken, son­dern, son­dern auch das Zu­sam­men­le­ben der Men­schen tief­grei­fend än­dern. Vie­les ist schon in vol­lem Gange. Es geht bei die­ser Kon­fe­renz nicht mehr um den Ver­kauf von Be­triebs­sys­te­men für PCs oder von Ge­rä­ten wie Smart­pho­nes und Lap­tops. Es geht um mehr, näm­lich um neue Ge­schäfts­mo­del­le auf Basis von Daten, die über un­ter­schied­li­che Wege mas­sen­haft über Be­trie­be und Men­schen er­fasst wer­den.
„Daten, sind das neue Öl der Wirt­schaft und er­öff­nen für alle, die mit­ma­chen, in den kom­men­den Jah­ren ein Ge­schäfts­vo­lu­men in Bil­lio­nen­hö­he. Man muss auf die­sen Daten mit neuen Ideen nur ein Ge­schäft auf­bau­en“ ju­belt Sa­bi­ne Ben­diek, Vor­sit­zen­de der Ge­schäfts­füh­rung von Mi­cro­soft Deutsch­land. Sie ruft die Part­ner­un­ter­neh­men auf „Ar­beits­pro­zes­se in der Wirt­schaft zu op­ti­mie­ren, neue Pro­duk­te und vor allem in­no­va­ti­ve Dienst­leis­tun­gen in den Markt zu tra­gen.“ Damit dies ge­lingt müss­ten „Mit­ar­bei­ter be­fä­higt wer­den“ den di­gi­ta­len Wan­del um­zu­set­zen. Dies er­for­de­re von denen, die diese di­gi­ta­le Trans­for­ma­ti­on vor­an­trei­ben, ein­fach Mut, Fle­xi­bi­li­tät und neue For­men der Ar­beit. In der neuen Fir­men­zen­tra­le von Mi­cro­soft in Mün­chen-Schwa­bing wird dies schon prak­ti­ziert. Auf 26.000 qm wurde ein „smart Works­pace“ er­stellt. Schreib­ti­sche gibt es in Regel nicht mehr.
Dafür aber „Con­ver­se Spaces“, in denen man in licht­durch­flu­te­ten Räu­men und be­que­men Stüh­len, den Lap­top auf den Knien, ar­bei­tet. Die Kom­mu­ni­ka­ti­on läuft selbst­ver­ständ­lich über die Cloud. Ge­meint sind rie­si­ge Da­ten­spei­cher im In­ter­net. Dort lie­gen näm­lich die Daten, die das neue Öl des Busi­ness sind.

Die „Deut­sche Cloud“
An ei­ni­gen Vor­be­hal­ten der Be­völ­ke­rung und der Un­ter­neh­men ge­gen­über die­ser neuen Welt kommt aber selbst Mi­cro­soft nicht vor­bei. Die Wei­ge­rung des mit­tel­stän­di­schen Ma­schi­nen­baus, des Ge­sund­heits­we­sens sowie der öf­fent­li­chen Un­ter­neh­men ihre Daten in den Rech­ner­far­men unter Kon­trol­le von US-Ge­heim­diens­ten ab­zu­spei­chern, ist groß. Mi­cro­soft hat des­halb auf die­ser Kon­fe­renz die „Deut­sche Cloud“ vor­ge­stellt. Die Rech­ner­far­men ste­hen jetzt in Mag­de­burg und Frank­furt. Dort wird ga­ran­tiert, dass deut­sches Recht zu 100% ein­ge­hal­ten wird. Um die Be­ru­hi­gungs­wir­kung noch zu ver­stär­ken, wacht ein ‚Da­ten­treu­hän­der‘ über die ge­spei­cher­ten Daten. Die­ser ver­trau­ens­wür­di­ge Part­ner ist T-Sys­tems, einer der IT-Rie­sen in Deutsch­land. „Tech­nisch ist die Deut­sche Cloud nichts an­de­res als die nor­ma­le Cloud“ gibt ein Spre­cher in einem Ne­ben­vor­trag der Kon­fe­renz zu. Es geht darum „ty­pisch deut­sche emo­tio­na­le Vor­be­hal­te zu über­win­den“.

IT in allen Le­bens­be­rei­chen
Die Cloud ist Vor­aus­set­zung für die Ver­än­de­run­gen, die IT-Tech­no­lo­gi­en in alle Le­bens­be­rei­che tra­gen und die nach Über­zeu­gung von Mi­cro­soft nicht auf­zu­hal­ten sind. Drei Be­rei­che ste­hen bei der Kon­fe­renz im Mit­tel­punkt. Das Ge­sund­heits­we­sen ist der erste. Zu­sam­men mit SIE­MENS schwärmt Mi­cro­soft davon, wie durch die Zu­sam­men­füh­rung von Daten von Tau­sen­den von To­mo­gra­phie­ge­rä­ten und an­de­ren Dia­gno­se­ma­schi­nen, Krank­hei­ten bes­ser er­kannt und the­ra­piert wer­den kön­nen. „In­tel­li­gen­te, selbst­ler­nen­de Al­go­rith­men kön­nen bes­se­re Dia­gno­sen stel­len als ein­zel­ne Ärzte“ er­klä­ren sie voll Be­geis­te­rung. Der zwei­te Be­reich an der Gold­ader ist das, was man „Strea­m­ing-In­dus­trie“ nennt. Ge­meint ist die Ver­brei­tung von Fil­men, Vi­de­os, Musik und Tex­ten bzw. Nach­rich­ten über das In­ter­net. Der drit­te Be­reich schließ­lich ist „Ga­ming“ (Com­pu­ter­spie­le). Wem jetzt Brot und Spie­le ein­fällt, liegt nicht ganz falsch. Man soll­te dabei be­ach­ten, was für Spie­le da in den Markt ge­wor­fen wer­den und wie sol­che Spie­le zur Mi­li­ta­ri­sie­rung oder zum in­di­vi­du­el­len ego­is­ti­schen Über­le­bens­kampf er­zie­hen.

Ant­wor­ten von Kom­mu­nis­ten sind ge­fragt
Was dies alles für die Men­schen in den Fa­brik­hal­len und Büros be­deu­tet, dar­über ist auf die­sem Kon­gress nichts zu er­fah­ren. Der Be­griff Ar­beits­platz-Ver­lust taucht nicht auf. Dies darf man von einem US Un­ter­neh­men wie Mi­cro­soft wohl auch nicht er­war­ten. Ant­wor­ten auf die Frage, was zu tun ist, damit die ar­bei­ten­de Be­völ­ke­rung nicht in Per­spek­tiv­lo­sig­keit und Armut ge­stürzt wird, müs­sen die Ge­werk­schaf­ten geben und wir die Kom­mu­nis­tin­nen und Kom­mu­nis­ten. Es ist nicht die Tech­nik die uns be­droht, son­dern die­je­ni­gen, die diese Tech­nik nut­zen, um ihre Pro­fi­te noch mehr zu stei­gern und ihre Macht aus­zu­deh­nen.

Das „Deutsche Reich“ – BRD?

Juchei – wir sind „Deutsche Reichsbürger“

Da frag ich mich: Was ist die BRD für ein Gebilde?

1989 wurde die Deutsche Demokratische Republik (DDR) also vom „Deutschen Reich “ annektiert und nicht von der BRD.

Kleine Anfrage der PdL an die Bundesregierung.
Ist das Deutsche Reich untergegangen und die Bundesrepublik Deutschland sein Rechtsnachfolger?
Die Antwort lautet Nein. Vielmehr existiere das Deutsche Reich weiter, allerdings sei die BRD mit diesem als Völkerrechtssubjekt identisch.

Zwar bemüht sich die Bundesregierung bestätigt allerdings nicht, wie von den linken Abgeordneten eingefordert, den Untergang des Deutschen Reiches.
Stattdessen verweist die Regierung auf eine bereits mitgeteilte Antwort auf eine andere Kleine Anfrage vom 20. Februar 2015 (Drucksache 18/4076),Darin wird von der Regierung ausgeführt:

„Das Bundesverfassungsgericht hat in ständiger Rechtsprechung festgestellt, dass das Völkerrechtssubjekt „Deutsches Reich“ nicht untergegangen und die Bundesrepublik Deutschland nicht sein Rechtsnachfolger, sondern mit ihm als Völkerrechtssubjekt identisch ist (BVerfGE 36, S. 1, 16; vgl. auch BVerfGE 77, S. 137, 155).“

Auf diese Wortwahl weist nun auch die offizielle Internetseite des Deutschen Bundestages in einer aktuellen Meldung vom 30. Juni 2015 hin.